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Was ist der Unterschied zwischen Sterilität und Unfruchtbarkeit?

Die allgemein anerkannten Begriffe dafür sind im engeren Sinn:

  • Primäre Sterilität: wenn das Paar keine Schwangerschaft erfolgt, obwohl sie ein Jahr lang Geschlechtsverkehr ohne Verhütungsmittel gehabt haben.
  • Sekundäre Sterilität: wenn das Paar nach dem ersten Kind keine weitere Schwangerschaft erfolgt, obwohl sie während den folgenden 2-3 Jahren Geschlechtsverkehr ohne Verhütungsmittel hatten.
  • Primäre Unfruchtbarkeit: wenn das Paar die Schwangerschaft erfolgt, die aber nicht mit einem Neugeborenen zu Ende kommt.
  • Sekundäre Unfruchtbarkeit: wenn das Paar, nach einer Schwangerschaft und der entsprechenden Geburt, keine weitere Schwangerschaft erfolgt, die sich mit einem Neugeborenen endet.

Soll ich zu einem spezialisierten Zentrum wenden oder kann ich darauf warten, bis ich von selber schwanger werde?

Wenn Sie schwanger werden möchten und nach einem Jahr, daß Sie es versuchen, aber ohne Erfolg oder nach 6 Monaten, wenn Sie älter als 35 Jahre alt sind, dann sollten Sie zu einem Spezialisten für künstliche Befruchtung gehen.

Wir sind davon überzeugt, daß das Alter eine wesentliche Rolle spielt. Wenn Sie jung sind, können Sie sich noch Zeit lassen, aber wenn Sie älter als 35 Jahre alt sind, ist es nicht angebracht zu warten, Sie sollen wissen, daß seit diesem Alter die Fruchtbarkeit herabzukommen anfängt.

Ist es sehr häufig, Sterilitätsprobleme zu haben?

Fast 20% der Paare im reproduktiven Alter weist Sterilitätsprobleme auf. In Spanien fast 800.000 Paare leiden unter Sterilität.

Die Unfruchtbarkeit ist ein weibliches oder männliches Problem?

In GINEFIV glauben wir, daß Sterilitätsprobleme beide Glieder eines Paares betreffen und daß es wesentlich ist, daß sich beide auf die gleiche Weise in jeder Phase der Diagnose und der Behandlung verwickeln. Jedenfalls ergibt sich aus den medizinischen Studien, daß die Sterilitätsursache in 50% der Fälle an der Frau und in 40% am Mann liegt, obwohl in vielen von diesen Fällen spricht man von geschmischten Gründen, d.h. daß sie an beiden Geschlechten liegen. Was den letzten 10% der Fälle angeht, spricht man von Sterilität unbekannter Ursache, obwohl alle möglichen diagnostischen Untersuchungen schon durchgeführt worden sind.

Was ist eine Klinik für assistierte Reproduktion?

Darunter versteht man ein medizinisches Zentrum, das hoch spezialisiert in diagnostischen Methoden und Behandlung von Sterilitätsproblemen ist. Es besteht aus modernen Infrastrukturen wo ein Team von Spezialisten arbeiten, das qualiziert ist, um die fortschrittlichen Techniken der assistierten Reproduktion durchzuführen. Man sollte sich an in Reproduktion spezialisierten Frauenärzten wenden, denn in der Untersuchung der Sterilitätsursachen sind Tests eingeschlossen, die während einer gewöhnlichen gynäkologischen Untersuchung nicht ausgeführt werden.

Welche sind die Schwangerschaftschancen?

Die Fertilisations- und Schwangerschaftschancen hängen vom bestimmten Fall jenes Paares und von der Technik der assistierten Reproduktion ab. Sie können unsere Ergebnisse nachschlagen, um sich eine Ahnung davon zu machen.

Welche sind die Risiken?

Dank der Absetzung von totaler Betäubung in den meisten Fällen, ist das Komplikationsrisiko sehr gering. Trotz des Mangels an Risiken, was die hormonale Therapie betrifft, stellt das ovarielle Hyperstimulationssyndrom das größte Problem dar, das aufgrund der hormonalen Behandlung auftreten kann. Dieses Syndrom tritt auf, wenn die Frau auf die Behandlungen reagiert, indem sie eine übermässige Anzahl an Eizellen produziert. Dies verursacht einige Bauchbeschwerden während einiger Tage.

Bei solchen Fällen wird manchmal die Absetzung der Therapie empfohlen, um Risiken zu vermeiden. Jedenfalls ist der Prozentsatz der Fälle, wo das OHSS auftritt, sehr gering und Ihr Frauenarzt wird Ihnen bei den Kontrollen darauf hinweisen, ob dieses Risiko besteht oder nicht. Im schlimmsten Fall wird die Patientin während dieser Tage in einer Klinik unter Kontrolle bleiben. Zu Ihrer Beruhigung haben wir seit länger als 18 Jahren Erfahrung in Assistierten Reproduktion in GINEFIV gar keinen Fall mit schweren Folgen für die Patientin gehabt.

Sind die Kinder, die durch diese Technik geboren werden wie die anderen Kinder?

Ja. Es wurden zahlreiche Studien gemacht, um tausende von Neugeborenen zu untersuchen, die durch diese Techniken (Intrauterine Insemination, In Vitro Fertilisation, Kryokonservierung und Auftauen von Embryonen, Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) auf der ganzen Welt geboren wurden, mit denen festgestellt wurde, daß die bei durch künstliche Befruchtung geborene Kindern die gleichen Risiken von genetischen Störungen, Mißbildungen, usw. wie bei spontan geborenen Kindern bestehen. Nur bei einigen Typen männlicher Unfruchtbarkeit genetischer Ursprungs besteht das Risiko bei der Anwendung der ICSI-Methoden, daß die männliche Unfruchtbarkeit des Vaters der männlichenNachkommenschaft übertragen wird. Infolgedessen würde sich der Sohn der selben Technik unterziehen müssen, um seinerseits Vater zu werden.

 
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