Techniken und BehandlungenTechniken der assist. Reproduktion

Assistierte Reproduktion für homosexuelle Frauen

Mujeres lesbianas

Die spanische Gesellschaft hat sich in eine der offensten und respektzollensten verwandelt, die die sexuelle Neigung jeder einzelnen Person akzeptiert. Dieser Punkt ist auch explizit in unserer Legislation verankert, die Assistierte Reprodukion betreffend.

“Jede  Frau über 18 Jahre und mündig kann die in diesem Gesetz geregelten Techniken nutzen und beanspruchen, wenn sie vorherig dazu ihre ausdrückliche, freiwillige und bewusste Einverständniserklärung schriftlich abgegeben hat. Die Frau kann Nutzerin und Empfängerin dieser im Gesetz geregelten Techniken werden, unabhängig von Ihrem Zivilstatus und ihrer sexuellen Orientierung.“  

Bei Ginefiv konnten wir Zeugen und Teilnehmer der sozialen Realität werden, vor Allem in der autonomen  Gemeinschaft Madrid, indem wir homosexuelle Frauen als Paare seit 1988 betreuen. Seither konnten wir  beobachten wie die Anzahl der Frauen die in unsere Klinik kamen  und uns ihr Vertrauen schenkten um ihr Familienprojekt zu verwirklichen Jahr um Jahr anwuchs.

Welchen Behandlungen können sich homosexuelle Paare unterziehen?

Die Optionen, die die Assistierte Reproduktion homosexuellen Frauen anbietet um eine Schwangerschaft zu erreichen sind im Prinzip die Gleichen wie für alle Frauen. Mit dem einzige Unterschied, dass immer ein Spendersamen aus den Bank verwendet werden muss. Ausserdem können verheiratete homosexuelle Paare die ROPA-Methode anwenden.

Was ist die ROPA-Methode?

Eine immer mehr angeforderte Alternative von homosexuellen Frauen ist die als ROPA-Methode bekannte Behandlung (sp: “Recepción de Ovocitos de la Pareja”; dt: Empfang von Eizellen der Partnerin); auch als geteilte Mutterschaft bekannt. Diese Behandlung besteht aus einer unter beiden Frauen aufgeteilten IVF, wobei sich Eine von ihnen der Eizellenstimulation unterzieht und somit ihre Eizellen zur Verfügung stellt; Die Andere erhält in ihren Uterus die Embryos die als Befruchtungsergebnis erwähnter Eizellen mit Spendersamen erzeugt wurden.

Dadurch nehmen beide Frauen aktiv an dem Prozess als biologische Mütter teil: Erstere als genetische Mutter und die Zweite als Schwangerschaftsaustragende.

In Spanien ist die Spende per Gesetz anonym. Darum wurde das Assistierte Reproduktionsgesetz 14/2006 abgeändert. Somit wird anerkannt, dass beide Mütter Eltern von Kindern sind, die durch Techniken der Assistierten Reproduktion gezeugt wurde. Dies gilt für Behandlungen die sowohl aus medizinischen Gründen als auch als Wahlbehandlung durchgeführt wurden. Im Falle von verheirateten homosexuellen Frauen stellt Letztere somit eine Ausnahme per Gesetz dar.

Und was, wenn wir unsere Eizellen nicht verwenden können?

Ausserdem kann in einigen Fällen, durch besondere Umstände abgeraten werden die eigenene Eizellen zu verwenden. Es besteht dann die Möglichkeit auf Eizellspende oder Embryospende zurückzugreifen (mehr Info).

Diesen Inhalt Weiterleiten: