Techniken und BehandlungenEmpfang von Gameten und Embryonen

Eizellspende

Was ist das Eizellspendeprogramm?

Das Eizellspendeprogramm wurde im Jahre 1991 gegründet, und ist eines der Pionierprojekte Spaniens. Es ist an jene Paare gerichtet, die ihre Sterilitätsprobleme mithilfe von Eizellenaustausch der Patientin mit den Eizellen einer jungen, gesunden und fruchtbaren Frau, der Spenderin, lösen können. Ebenso geeignt ist die Eizellspende für Paare, die ein Risiko von Erbkrankheiten an ihre Nachkommen in sich bergen.

Diese Technik ist die effektivste, da die Schwangerschaftsrate bei jedem Embryotransfer 57% beträgt, ein Prozentsatz der sich auf 94% bei einem vierten Eizellspendenversuch erhöht. Immer mehr Paare erreichen durch diese Technik ihr Ziel: ein Kind zu bekommen.

ovocitos

Worin besteht das Eizellspendeprogramm?

Das Eizellspendenprogramm von Ginefiv ist einfach. Die PatientInnen muessen maximal zwei mal in unsere Klinik kommen: Ein erstes Mal um ihr PatientInnenblatt zu erstellen und alle relevanten Informationen, Untersuchungen bezüglich Krankengeschichte zu vervollständigen um dann die Behandlung beginnen zu können und bereits ein zweites Mal für den Embryotransfer. *

Kann eine Erstkonsultation durch eine Videokonferenz ersetzt werden und die Behandlung mit einmaligem Besuch in Spanien durchgeführt werden?

Ja, es ist möglich, wenngleich wir das generell nicht empfehlen, da nicht in allen Fällen anwendbar.

Prinzipiell wird den PatienInnen empfohlen, wenn es ihnen möglich ist, das Zentrum vor einer Behaundlung aufzusuchen, damit unser Spezialteam Patient und Patientin im Rahmen einer Erstkonsultation persönlich kennenlernen kann. Ausserdem können hierbei wichtige Untersuchungen durchgeführt werden wie ein Probetransfer an der Eizellempfängerin und ein Spermiogramm mit Einfrieren des Samens am Patienten. Der Aufenthalt der PatientInnen während der Behandlung lässt sich dadurch von 5-6 Tage auf einen Kurzaufenthalt von 24-48 Stunden beim Zweitbesuch minimieren. Somit werden auch grundlegende Schwierigkeiten den Transfertag betreffend (z.B. Kanüle kann nicht eintreten um die Emryonen zu transferieren) vermieden.

Wann wird eine Videokonferenz statt eines Erstgesprächs empfohlen?

Diese Möglichkeit emfehlen wir nur in folgenden Fällen:

  • Für PatientInnen, die von vornherein eine Doppelte Spende wünschen (Samen- und Eizellspende)
  • Wenn die Distanz zum jeweiligen Wohnort sehr gross ist (Übersee)
  • Bei einem zweiten Eizellspendenzyklus

Wir emfpehlen diesbezüglich daher auf jeden Fall, vor einer Entscheidungsfällung, eine Mitarbeiterin unseres Teams im Internationalen Department zu Rate zu ziehen. Sie kann je nach konkretem Fall bei einer Entscheidungsfindung behilflich sein.

Warum Ginefiv?

Wichtig ist herauszustreichen, dass, auch wenn die Eizellspendebehandlung die effektivste und eine einfache Methode in der assistierten Reproduktion ist, dennoch die Koordination und Synchronisation mit der Spenderin einen grösseren Aufwand für das spezialisierte Team bedeutet. Die langjährige Erfahrung des medizinischen Teams Ginefiv, spezialisiert auf assistierte Reproduktion, macht den Unterschied.

Was ist über die Eizellspenderin zu sagen?

  • Eizellspende ist in Spanien absolut legal, unabhängig von der Herkunft und Nationalität der Patienin.
  • Eizellspende ist anonym. Unter keinen Umständen wird Ginefiv die Identität der Spenderin dem Emfpängerpaar preisgeben oder umgekehrt.
  • Bei Ginefiv müssen alle SpenderInnen umfangreiche medizinische Untersuchungen absolvieren, ebenso wie Interviews und Tests, um die Fruchtbarkeit und physische Gesundheit zu bestätigen. Weiters wird sichergestellt, dass auch ihre Vorfahren keine Überträger von Erbkrankheiten sind.
  • Dank der grossen Anzahl an Spenderinnen bei Ginefiv, kann unsere Klinik leicht Spenderinnen mit kompatiblem Phänotyp des Empfängerpaars finden.
Diesen Inhalt Weiterleiten: