Techniken und BehandlungenTechniken der assist. Reproduktion

Ergänzende Techniken

TESE (Gewebeprobe der Hoden)

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Begriff:

Es besteht in der Entnahme einer Gewebeprobe der Hoden des Mannes, dadurch man versucht, die Identifizierung und das Tieffrieren, wenn es nötig ist, von mobilen Spermien zu erzielen, die folglich für die Techniken der assistierten Reproduktion angewendet werden.

Indikation:

Im Fall von obstruktiver oder nicht-obstruktiver Azoospermie, womit man das Fehlen reifer wie unreifer Samenzellen im Ejakulat bezeichnet. Im Fall von Unfähigkeit des Mannes, eine Samenprobe zu gewinnen.

Vorteile:

Diese Technik stellt die einzige Möglichkeit dar, Spermien aus bestimmten Patienten zu gewinnen.

tesa

Kokultur oder verlängerte Kultur von Embryonen bis fünf Tagen

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Begriff:

Mit der konventionellen Technik wird der Embryotransfer zwei oder drei Tagen nach der Follikelpunktion (denn man kann die Embryonen nicht länger in der Kultur behalten). Mit dieser neuartigen Technik können die gewonnenen Embryonen in Brutkasten oder in Wärmeschränken längerer Zeit behaltet werden. Auf diese Weise werden sich nur die Embryonen, die von guter Qualität und geeignet für den Transfer sind, weiterentwickeln bis sie zu Blastozysten werden.

Indikation:

In den Fällen, wo mehrere Transfer von Embryonen guter Qualität durchgeführt worden sind und wo alles schien, gutgelaufen zu sein und trotzdem wurde die Patientin nicht schwanger.

Vorteile:

Es wird eine niedrigere Anzahl von Embryonen transferiert, was das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften verringert und was gleichzeitig auch bedeutet, daß die entsprechenden Embryonen ein höheres Entwicklungspotenzial haben, das die Schwangerschaftswahrscheinlichkeiten erhöht. Mehrere Studien haben bewiesen, daß die Embryonen, die sich im Zustand von Blastozysten befinden, höhere Implantationsmöglichkeiten aufweisen im Vergleich zu den Embryonen, die sich zwischen 48 und 72 Stunden ihrer Entwicklung befindet.

Nachteile:

Es kann vorkommen, daß es gar keinen Embryo zu transferieren gibt, falls keiner von den Embryonen den fünften Entwicklungstag erreicht.

cocultivo

Assistiertes "Hatching" (AH)

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Begriff:

Es handelt sich um eine ergänzende Technik zu den Verfahren der In Vitro Fertilisation, die in der Verletzung der Einhülle des Embryos vor seiner Einführung in die Gebärmutter besteht, um seine Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut zu erleichtern.

Indikation:

  • Bei Frauen im fortgeschrittenen Alter mit hohen hormonellen FSH-Werte.
  • Wenn Embryonen gezeugt werden, die sehr fragmentiert sind oder mit vergrößerter Embryonalhülle.
  • Im Fall wiederholter Versagen bei vorhergegangenen IVF-Zyklen.

Vorteile:

Das AH erleichtert das Verfahren der Implantation des Embryos, wenn er in die Gebärmutter eingeführt wird.

hatching

Transfer von aufgetauten Embryonen

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Begriff:

Wenn das Paar über kryokonservierte Embryonen verfügt, kann es damit vermeiden, den ganzen IVF-Zyklus zu wiederholen. Die Embryonen werden aufgetaut, kurz bevor sie in die Gebärmutter der Frau eingeführt werden und sie werden genauso transferiert, als ob sie frische Embryonen wären.

Indikation:

Bei Paaren, die bereits einen IVF-Zyklus hinter sich haben und deren Embryonen nicht sofort transferiert wurden, sondern tiefgefroren und weiter aufbewahrt.

Vorteile:

Es soll nur die letzte Phase des IVF-Zyklus, was unglaublich niedrigere Kosten bedeutet.

Nachteile:

Bei manchen Fällen entwickeln sich die Embryonen nicht weiter, nachdem sie aufgetaut worden sind und deswegen werden die auch nicht transferiert.

 

Samenbank

Das Sperma wird tiefgefroren und im flüssigen Stickstoff auf eine Temperatur von -196º C aufbewahrt, solange es nötig ist. Wenn das Paar beschließt, daß sie sich einer Behandlung unterziehen möchte, um ein Kind zu bekommen, wird ein Teil der tiefgefrorenen Samenprobe aufgetaut, damit man es anwenden kann, um die Fertilisationsverfahren durchzuführen.

Das Tieffrieren von Samennprobe ist geeignet:

  • Wenn der Mann Schwierigkeiten in der Gewinnung von einer Samenprobe hat.
  • Um dem Paar Nachkommenheit zu versichern, z.B. im Fall von Unfall, Tod, Vasektomie oder von ärztlichen Behandlungen mit Chemo- oder Strahlentherapie, die die Fruchtbarkeit des Mannes vermindern oder aufheben.
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